|
Datum
|
Tagesbericht
|
|
.
|
.
|
|
19.04.2010
|
Die Schlacht ist geschlagen!
Heute um 18 Uhr waren wir glücklich aber müde alle wieder zu hause. Die Staus waren zum Glück immer auf der anderen Straßenseite! Unsere Mopeds wurden durch den Regen schon auf dem Transport vom Saharasand befreit, aber es wird noch viel Arbeit nötig sein bis alle Spuren unseres Abenteuers beseitigt sind.
In den nächsten Wochen werde ich wieder einen umfangreichen Tourenbericht schreiben den Du dann hier lesen kannst.
Bis dahin, Gruß Peter
|
|
18.04.2010
|
Unser Start in Genua viel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Es regnete bis zur deutschen Grenze! Kein schönes Fahren mit dem großen Gespann. Jetzt sind wir im Schwarzwald in unserem Hotel und freuen uns, dass wir die Fahrt im Bus sitzen konnten, denn einige andere Motorradfahrer die mit uns auf der Fähre waren haben auf ihren zwei Rädern die Heimreise angetreten. Sie taten uns Leid, denn in den Bergen lag noch Schnee an den Straßenrändern! Morgen um 5 Uhr werden wir dann zu den letzten 850 km aufbrechen.
Doch jetzt erst einmal schlafen, schlafen, schlafen!
Gruß Peter
|
|
17.04.2010
|
Es geschehen noch Wunder, denn die Fähre ist überpünktlich in Genua angekommen. Auch die Zollabfertigung verlief sehr zügig und es gab sie sogar in "nett" !
Jetzt sind wir bei unserer Unterkunft in Rapallo und haben schon die Mopeds verladen. Ein gemeinsames Essen rundet dann sicherlich den Abend ab. Morgen um 5 Uhr starten wir dann die Rückreise.
Gruß Peter
|
|
16.04.2010
|
Es ist jetzt 14 Uhr und wir sind trotz der für uns total umständlichen Ausreiseformalitäten schon an Bord der Genuafähre.
Wir und unsere Motorräder haben die Tour heil überstanden und sitzen auf dem Sonnendeck mit einem kalten "Auslaufbier" in der Hand, und freuen uns dass wir das Sahara- Abenteuer ohne Probleme erleben durften. An dieser Stelle möchten wir noch Mathias und Malte grüßen die diese Tour leider eine Woche vor dem Start aus gesundheitlichen Gründen stornieren mussten. Wir sehen uns auf der Herbsttour!
Gruß Peter
|
|
15.04.2010
|
Nabeul ist touristisch total überlaufen wie Djerba und hat durch die Unmengen von Urlaubern viel von seiner Ursprünglichkeit verloren. Es ist nicht das Tunesien das wir auf unserer Rundreise erleben durften.
Unsere Motorräder stehen startbereit um uns morgen die letzten 70 km zur Fähre nach Tunis zu bringen. Den heutigen Abend werden wir noch einmal gemeinsam unter dem Sternenhimmel Nord-Afrikas verbringen, unsere letzten Wein und Bierreserven genießen und von den Eindrücken der Tour schwärmen.
Gruß Peter
|
|
14.04.2010
|
Nach einem sehr guten Frühstück sind wir Richtung Sfax bzw. El Djem gestartet. Das Thermometer zeigte schon um 08 Uhr +21 oC. Blauer Himmel und ein leichter Wind vom Meer machten das Fahren zu einem besonderen Erlebnis. Sfax haben wir weitläufig umfahren und waren schon um 10,30 Uhr am Amphitheater in El Djem.
Nach einer längeren Besichtigung folgte dann die letzte Etappe zu unserem Hotel in Nabeul, in deren Verlauf sich auf den Straßen wieder die unmöglichsten Situationen abgespielt haben. Muligespanne, Schafherden und "Geisterfahrer" auf der Autobahn sind da noch die kleineren Übel!
Gruß Peter
|
|
13.04.2010
|
Der Muezin ruft gerade zum Abendgebet und wir sind froh unser Hotel vor Sfax heil und gersund erreicht zu haben. Auf den Hauptstraßen herrscht hier Anarchie. Aber wir sind wohlauf. Es ist schon merkwürdig wieder in einem weiß bezogenem Bett zu schlafen. Jetzt werden wir noch die Gäste im Restaurant mit unserem gepflegten Äußeren erschrecken und dann nur noch ins Bett.
Gruß Peter
|
|
12.04.2010
|
Um das bunte Treiben in den Markthallen von Houmt Souk noch entspannt erleben zu können, haben wir uns schon sehr früh auf den Weg gemacht. Wir wurden nicht enttäuscht. Auf dem Fischmarkt wurde schon recht lautstark gefeilscht und in den Souks konnten wir die Kunst des Handelns noch perfektionieren. Gegen Mittag füllten sich dann die Gassen mit Massen von Pauschaltouristen. Viele von ihnen bunt verunstaltet und mit albernen Turbanen auf dem Kopf!
Was mögen sich die Einheimischen bei diesem Anblick wohl denken? Wir sind zurück in unser Hotel und haben uns und unsere Motorräder auf die morgige Rückreise Richtung Tunis vorbereitet.
Gruß Peter
|
|
11.04.2010
|
Heute hat jeder die Auszeit nach seinen Wünschen gestaltet. Markus hat für "Schnecki' Muscheln gesammelt und ich habe seine Abwesendheit genutzt mich mal richtig auszuschlafen. Schwester Andrea hat mit Thomas lange Strandwanderungen unternommen.
(Imodium machts möglich!) Jetzt warten wir auf das Abendessen. Sicher gibt es wieder Guskus oder Guskus oder mal was besonderes wie "Guskus"
(Ich träume schon von Bratkartoffeln und Matjes!)
Gruß Peter
|
|
10.04.2010
|
Kurz nach dem Aufstehen war klar, daß es mal wieder ein "Deo-TAG" wird. Es gab mal wieder kein Waschwasser und unser Thomas hat zu dem die Imodium-Testwoche eingeläutet. So sind wir dann mit kleinen Verzögerungen Richtung Djerba gestartet. Auf der Fähre dann das unvermeidbare Chaos beim Beladen. Afrika pur!
Jetzt haben wir unsere rustikalen Hotelzimmer in einem kleinen Strandhotel bezogen und lauschen der Brandung des Mittelmeeres. Morgen darf ausgeschlafen werden. (...wenn Markus mir nicht schon wieder um 05 Uhr eine Blase ans Ohr labert!!! ) Gruß Peter
|
|
09.04.2010
|
Bei blauem Himmel und leichtem Wind haben wir unsere Gebirgsrunde fortgesetzt. Im Ksar Hadada haben wir R2-D2 besucht und von den grandiosen Gebirgsformationen schauten uns mehrere Saurier hinterher. Überbleibsel von "STAR- WARS"
Die Geröllpiste zur verlassenen Bergoase "Guamessa" war eine abenteuerliche Abwechslung die von allen super gemeistert wurde, vor allem von Andrea auf ihrer Rennsemmel! Morgen fahren wir auf die Insel Djerba und werden unsere platt gesessenen Hintern pflegen.
Gruß Peter
|
|
08.04.2010
|
Nach einer sehr abwechslungsreichen Fahrt durch das Dahar-Gebirge zu den kleinen Bergoasen sind wir nach ca. 200 km in unserem Hotel in Medenine angekommen.
Morgen fahren wir ohne Gepäck die Gebirgsrunde zu ende und werden uns dabei die verschiedenen Drehorte zu dem Film "Krieg der Sterne" ansehen. Auf mich warten jetzt noch einige Einstellarbeiten an meiner "Afrikanerin" denn ich habe sie heute an einer sehr steilen Schotterstrecke sanft auf die Seite gelegt, AUA!
Bis morgen, Gruß Peter
|
|
07.04.2010
|
Um der starken Mittagshitze zu entgehen sind wir heute schon um 08 Uhr Richtung Matmata gestartet. Die verwehte Piste aus dem Camp haben alle gut gemeistert. Wir waren jedoch froh als unsere Räder wieder über festen Schotter rollen durften. Nach einer entspannten Fahrt sind wir in unserem Höhlenhotel in Matmata angekommen.
Das Hotel ist, wie in dieser Region üblich, kreisförmig in den Sand gegraben. Nach einer kleinen Wanderung durch den Ort werden wir noch essen gehen, 2 - 11 Biere verhaften und dann unsere Höhlen aufsuchen, denn morgen wartet eine sehr schöne Tour zu den kleinen Bergoasen auf uns.
Gruß Peter
|
|
06.04.2010
|
Der heutige Ruhetag wurde genutzt um unsere Motorräder von den Spuren des Sandsturmes zu befreien. Mit Teelöffeln konnten wir den Sand aus den Luftfilterkästen "schaufeln". Auch unsere Zelte sehen aus, als seien sie gepudert. Morgen fahren wir weiter nach Matmata und hoffen das sich bis dahin der Sturm gelegt hat.
Gruß Peter
|
|
05.04.2010
|
Für die 150 km von der Oase Dous bis Ksar Ghilane haben wir fast 5 Std. gebraucht, weil wir von einem starken Sandsturm überrascht wurden. Heute habe ich mir einen Endurohelm mit Vollvisier gewünscht, denn trotz guter Endurobrille haben meine Augen durch den feinen Sand sehr gelitten.
Auch die Piste zum Zeltplatz war total zugeweht und es war für alle eine recht anstrengende Etappe . Doch jetzt sitzen wir im 32 oC warmen Wasser der Oasen- Quelle und genießen diese erfrischende Abwechslung! Gruß Peter
|
|
04.04.2010
|
Heute sind wir schon zur "Markuszeit", mitten in der Nacht, um 06_30 Uhr in die Sandkiste gestartet weil dann der Sand von der Nacht noch feucht und fester ist. Wir hatten wieder viel Spaß.
Zurück im Camp waren die Ostereier wie erwartet zu Spiegeleiern mutiert! Jetzt genießen wir unter Palmen und Sternenhimmel unser Oster (holzkohlen) Feuer und unser Pinacolädchen aus der Tüte. Morgen brechen wir hier unsere Zelte ab und fahren in die Oase Ksar Giliane! Gruß Peter
|
|
03.04.2010
|
Nachdem wir unsere Enduros von jeglichem Gepäck befreit hatten haben wir die ersten Fahrversuche im Tiefsand gestartet. Schon nach kurzer Zeit waren sich alle einig, "Tiefsand nein danke!" Da sind unsere Mopeds einfach zu schwer und wir zu untrainiert. Aber es war trotz des imensen Wasserverlustes ( +36 oC im Schatten!) ein großer Spaß. Die Schoko-Ostereier die der " Gemeine Sahara-Rammler morgen verstecken wird können wir wohl mit dem Strohhalm trinken. Wir wünschen Euch ein frohes Osterfest !
Gruß Peter
|
|
02.04.2010
|
Es ist jetzt 20.30 Uhr und wir haben gerade im Restaurant vom Campingplatz in Douz fürstlich gespeist. Zur Zeit sind ca.40 Motorräder auf dem Platz, aber wir sind die einzigen, die mit "Dickschiffen" unterwegs sind. In der Oase und in den umliegenden Dünen gibt es viel zu erkunden und darum werden wir von hier aus bis Ostersonntag die Gegend in Tagestouren erfahren. Auf der Fahrt von Tozeur über den großen Salzsee nach Kebili war es sehr windig und wir waren froh als wir wieder in normaler Fahrweise unsere Enduros lenken konnten. Jetzt sind alle müde und warten auf das "Sandmännchen" Morgen mehr! Gruß Peter
|
|
01.04.2010
|
Heute war ein schöner Tag, denn Markus hat mich bis 08 Uhr schlafen lassen. Normal ist bei Ihm um 05 Uhr "Besprechung" und dann Gefechtsmäßiges Packen angesagt!
Um 09 Uhr hatten dann die Sanitäranlagen kein Licht und kein Wasser mehr, also der normale Wahnsinn. Bei meiner "Afrikanerin" habe ich die Federn verstellt damit sie nicht unter meinem elfenhaften Körper zusammen bricht. Die gestrigen Schlaglöcher waren einfach zuviel und ich bekam ein schlechtes Gewissen.
Das Thermometer zeigt jetzt um 18 uhr immer noch 28 oC und wir trauen uns wieder aus unseren schattigen Bambushütten. Jetzt kocht jeder noch sein "Süppchen" und dann warten wir mit einem Bierchen in der Hand auf den afrikanischen Sternenhimmel. Gruß Peter
|
|
31.03.2010
|
Wir sind heute über Tamerza nach Tozeur gefahren. 270 km mit den ersten Tiefsandpassagen. Jetzt sind alle etwas ruhiger und jeder hat seine Fahrkünste relativiert. Die ersten Dromedarherden wurden fotografiert und die Palmengärten in den Oasen spendeten uns in den Pausen etwas Schatten. Morgen nehmen wir uns einen Pausentag und werden unsere Mopeds durchsehen und pflegen. Gruß Peter
|
|
30.03.2010
|
Unsere heutige Tour von Le Kef nach Sbeitla gestaltete sich recht entspannt. Wo wir im letzten Jahr mit Überschwemmungen und Unwetter zu kämpfen hatten plagten uns schon um 11 Uhr schlappe 32 oC . Man kann eben nicht alles haben! Je weiter wir jetzt nach Süden fahren um so mehr ergreifen die Ausläufer der Sahara um sich. Große Sand und Geröllfelder gehen über in spektakuläre Sandsteingebirge. Die offene und freundliche Art der Bevölkerung macht das Reisen in diesem Land zu einem besonderem Erlebnis. Morgen fahren wir nach Tozeur zum großen Salzsee. Gruß Peter
|
|
29.03.2010
|
Der heutige Tag begann recht abenteuerlich. Zuerst stellte mein Navi seinen Dienst ein und dann mussten wir wegen einiger Straßensperrungen alle erdenklichen Straßenbeläge testen. Schlaglöcher, 2 m lang und 1 m tief, Schotter, Rollsplitt und zerbröselter Asphalt. Mit etwas Verspätung haben wir dann die ròmischen Ausgrabungen von Dougan besichtigt. Jetzt genießen wir in unserem Hotel die tunesische Küche. Gruß Peter
Das hätte ich ja fast vergessen. Wir hatten heute 34 oC im Schatten!!!
|
|
28.03.2010
|
Ich hatte recht, mit 2 Std. Verspätung sind wir in Tunis angekommen, so dass wir erst um 18.30 Uhr die Zollformalitäten erledigt hatten und uns im Dunkeln auf den Weg zum Hotel nach Nabeul machen konnten. Auf der Autobahn haben wir gleich mehrere Esel, Hunde und Fußgänger getroffen. Willkommen in Afrika!! Gruß Peter
|
|
28.03.2010
|
28.03.10 Die Überfahrt gestaltet sich etwas nervig, denn wir haben starken Sturm und jeder kämpft mit der Übelkeit.
Die Zollbeamten sind wie immer total bocklos und aus der BMW 1150 GS Adventure von Markus wurde in seinen tunesischen Einfuhrpapieren ein Peugot Kombi Diesel, was spätestens bei der Ausreise zu einem Problem geführt hätte. Andrea fährt eine BMW F650 GS und Thomas eine BMW 1100 GS.
Beruhigend ist, dass alle Motorräder schon etwas älter sind und zum Glück keine elektronischen Spielereien wie z.B. Wegfahrsperren besitzen. Gegen 15 Uhr sollen wir in Tunis einlaufen.
Ich Wette dagegen!!! Gruß Peter
|
|
27.03.2010
|
Wir haben es geschafft und sind an Bord der Tunisfähre.
Alles wird gut Gruss Peter
|
|
26.03.2010
|
Heute wollten wir um 5 Uhr im Schwarzwald starten aber einer meiner Teilnehmer hatte seine Geld und Dokumententasche verloren. Nachdem wir alle Gäste im Hotel geweckt hatten wurde dann zur Freude aller die Tasche gefunden und wir machten uns auf den Weg nach Rapallo. Je weiter wir nach Süden kamen verschlechterte sich das Wetter. Gegen 15 Uhr haben wir unsere Unterkunft in Rapallo erreicht und die Mopeds abgeladen und für die Tour aufgerüstet. Der Bus und der Trailer bleiben hier bis zu unserer Rückreise stehen. Jetzt gehen wir noch lecker Essen und freuen uns auf die morgige Fahrt zur Fähre
|
|
25.03.2010
|
Hallo und Moin, Moin!
Wir sind seit heute morgen wieder auf dem Weg nach Genua bzw. Tunesien.
Nach 849 km sind wir in unserem Bus und Motorradanhänger heil im Hotel im Schwarzwald angekommen. Morgen geht es um 5 Uhr weiter nach Rapallo bei Genua. Gruss Peter
|